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Christi Himmelfahrt
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 (c) Kathpedia
Gedanken unseres Landeskuraten Martin Ferner zum Fest "Christi Himmelfahrt".
Was will uns das Fest der Himmelfahrt Christi sagen?
Es sagt nicht: Jesus ist irgendwohin gegangen, weit weg von den Menschen und der Welt. Es geht nicht um eine Weltraumfahrt in Richtung Sterne.
Dieses Fest teilt uns eine tiefe Botschaft mit. Es sagt:
Jesus gehört nicht der Vergänglichkeit an, auch der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Er ist ganz im Leben, gehört zu Gott.
Da Jesus als Mensch unter Menschen gelebt hat, besagt sein Heimgang zu Gott, dass wir Menschen in Gott Raum finden. Gott schließt uns nicht aus. Wir haben in Gott ein Heimatrecht. Das Innerste Gottes ist für uns offen.

Wer ist Gott?
Er umfasst den ganzen Kosmos. Er hat ihn erschaffen, er erhält und trägt ihn. Somit ist Christi Himmelfahrt, die Heimkehr zum Ursprung, zum Vater.
Es ist kein Weggehen des Herrn von uns. Auch Christus umhüllt alles, birgt uns in seiner Liebe. Dies tut er ganz, für immer. So bleibt er allen von uns nahe. Darum das Wort des Abschieds: "Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." (Mt 28, 20b)
Jesus befindet sich in Hörweite.
Wir können uns innerlich von ihm entfernen. Wir können ohne ihn leben, uns von ihm abwenden. Er aber wendet sich von uns nicht ab. Er bleibt uns nahe und erwartet uns.

So blicken wir auf das Fest der Himmelfahrt Christi hin.
Es wird in unseren Kirchen gefeiert. Solche Fest vermögen auch in unseren Herzen die Freude, ein Christ zu sein, neu wecken. Denn es sind die Feste, die unseren Blick für das Ewige, für die tiefe Wirklichkeit unseres Menschseins öffnen. So wie ein gediegenes Geschichgsbewusstsein uns auf unsere Wurzeln verweist, so zeigen uns die Feste den Horzont unseres Daseins, die Zukunft in Gott.
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Autor: Landeskurat Martin Ferner
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