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222. Gelöbniserneuerung: Tiroler Schützen im Zeichen von "HERZ JESU"
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 (c) Hans Gregoritsch
Am Herz-Jesu-Freitag, dem 8. Juni 2018, erneuerten das Land Tirol und die Tiroler Schützen das Herz-Jesu-Gelöbnis zum 222. Mal! Die Stände Tirols gelobten im Jahr 1796 einen jährlichen Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Herz Jesu zu feiern. Alle drei Landeskommandanten der Schützenbünde nahmen an den Feierlichkeiten in Innsbruck teil.
Beim alljährlichen Gottesdienst erneuert das offizielle Tirol sein Gelöbnis: Damals hatten die Tiroler Landstände in Kriegsgefahr das Land unter den besonderen Schutz des Heiligsten Herzens Jesu gestellt. Die heurige Herz-Jesu-Gelöbnisfeier im Rahmen des Landesgelöbnisgottesdienstes in der Jesuitenkirche Innsbruck zelebrierten Seine Exzellenz Bischof Hermann Glettler und der neue Rektor der Jesuitenkirche, Pater Christian Marte. An den Feierlichkeiten am "Tag der Herzlichkeit" nahmen hunderte Tirolerinnen und Tiroler, wie auch Landeshauptmann Günther Platter, der Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, weiteren Regierungsmitglieder, Obleute und Präsidenten der Traditionsverbände und alle drei Landeskommandanten der Schützenbünde, Major Fritz Tiefenthaler, Major Elmar Thaler und Major Enzo Cestari, teil. Dabei rief man das Herz-Jesu-Gelöbnis in Erinnerung und erneuerte es ein weiteres Mal eindrucksvoll!

Der Landesübliche Empfang war im Anschluss an die Heilige Messe ein Brückenschlag von der Historie in die Gegenwart, sowie von der Herz-Jesu-Tradition zu einer weitere Interpretation der Herz-Jesu-Feiern: "Wir verbinden die Herz-Jesu-Gelöbnisfeier, historisch gewachsen aus der Zeit von 1796, mit der Gegenwart, dem heutigen "Tag der Herzlichkeit!" hielt Landeshauptmann Günther Platter fest. Das darauf folgende Chorkonzert "Offene Herzen" in Zusammenarbeit mit dem Bischof-Stecher-Gedächtnisverein und dem Tiroler Sängerbund setzte bereits zum dritten Mal ein Zeichen für eine Kultur der Herzlichkeit und der Solidarität. Und so stand dieser Herz-Jesu-Freitag in vielerlei Hinsicht ganz im Zeichen des HERZENS und der HERZLICHKEIT.

Dem Land Tirol war es ein besonderes Anliegen, mit dem "Landesüblichen Empfang" die Wertigkeit der Herz-Jesu-Gelöbnisfeier zu unterstreichen. Der Bataillonskommandant des Schützenbataillons Innsbruck, Major Helmuth Paolazzi führte dabei ein weiteres Mal das Gesamtkommando. Die Ehrenkompanie stellte traditionell die 1577 gegründete Schützenkompanie Amras unter dem Kommando von Hauptmann Alexander Stampfer. Der Landesübliche Empfang wurde musikalisch umrahmt von der Stadtmusikkapelle Amras-Innsbruck unter der Leitung von Stabführer Hans Zimmermann. Und ebenso hatten am Karl-Rahner-Platz zahlreiche Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände und des Schützenbataillons Innsbruck Aufstellung genommen.

Mit Pater Christian Marte wurde auch ein neuer Rektor des Jesuitenkollegs und der Jesuitenkirche bestellt. Landeshauptmann Günther Platter und Landeskommandant Major Fritz Tiefenthaler begrüßten den neuen Rektor in Innsbruck. Pater Christian Marte hob dabei den Stellenwert der Jesuitenkirche vor die Schützen hervor - schließlich ist die Jesuitenkirche "unsere Schützenkirche".
Hans Gregoritsch / Herz Jesu 2018 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 
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Autor: Bundespressereferent Major Thomas Saurer
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