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Appell an Bundeskanzler Sebastian Kurz: Keine Maskenpflicht mehr im Freien!
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 (c) BTSK
Voller Einsatz für Tirols Traditionsverbände: Lkdt. Mjr. Saurer übergibt offenen Brief der Tiroler Schützen persönlich an Bundeskanzler Kurz und fordert Verbesserung der Situation!
Neben der aktuellen COVID19-Öffnungsverordnung der österreichischen Bundesregierung hat leider auch die Rahmenordnung der Bischofskonferenz in ihren Bestimmungen einen 2-Meter-Mindestabstand und das Tragen einer FFP2-Schutzmaske im Freien als Inhalt. Diese Richtlinien gelten somit auch bei Feldmessen, sowie bei Prozessionen, was ein Ausrücken der Tiroler Schützenkompanien defacto unmöglich macht.

„Bei allem Verständnis zur Bekämpfung dieser Pandemie – und wir haben die Maßnahmen stets mitgetragen, wir Schützen haben sogar mittels unterschiedlichster Dienste aktiv mitgeholfen – kritisieren wir die ‚Subsumierung‘ von wertvoller Vereinsarbeit in der aktuellen Verordnungslage unter ‚Zusammenkunft nach §13‘. Und wir kritisieren, dass für Zusammenkünfte im Freien ein 2-Meter-Abstand und eine Maskenpflicht bestehen. Das macht ein Ausrücken – in militärischen Formationen – unmöglich. Das Abfeuern von Ehrensalven ebenso, schließlich stellt die Schutzmaske durch Sichtbeeinträchtigung und Ablenkung ein Sicherheitsrisiko dar.“
Landeskommandant Major Thomas Saurer

Heute keine Ehrensalve!

Heute Freitag, 21. Mai 2021 war Bundeskanzler Sebastian Kurz für ein Arbeitsgespräch in Innsbruck – im Rahmen eines Dialogs trafen Tiroler Traditionsverbände mit ihm und Landeshauptmann Günther Platter im Landhaus zusammen. Landeskommandant Mjr. Thomas Saurer nutzte bei diesem Gespräch die Möglichkeit den in der Vorwoche bereits versandten Brief zur unbefriedigenden Verordnungslage persönlich an den Bundeskanzler zu übergeben, um damit erneut die wichtigsten Problemstellungen aus Sicht der Tiroler Schützen zu bekräftigen. Im Zentrum stand dabei die Forderung, die COVID19-Öffnungsverordnung ehest möglich anzupassen, den Vereinen mehr Vertrauen zu schenken und die Maskenpflicht im Freien auszusetzen. Dies soll vor allem auch durch die strikte Einhaltung der 3G-Regeln möglich sein. Sind Personen geimpft, genesen oder getestet, kann das Ansteckungsrisiko stark minimiert werden.

„Die Schützen und Marketenderinnen sind gerne Botschafter unseres Landes und unserer Kultur. Wir haben Sie, Herr Bundeskanzler, 2018 mit einer Ehrensalve zum Antrittsbesuch in Tirol empfangen. Aktuell sind unsere Patronenhülsen aber leider leer, wir würden sie gerne wieder füllen, wir würden gerne wieder Ehrensalven abfeuern – für Gott, für unser Heimatland und im Sinne unseres Schützenbrauches. Wir würden gerne wieder ausrücken, unsere Kameradschaft pflegen und aktiver Teil der Gemeinschaft sein.“
Landeskommandant Major Thomas Saurer

Abschließend der Appell im Namen der Bundesleitung an Bundeskanzler Sebastian Kurz:

 „Unsere Ausrückungen passieren natürlich im Freien. Und so sind uns momentan die Hände gebunden, an Feldmessen, Prozessionen und repräsentativen Veranstaltungen teilzunehmen. Und so steht vieles still! Deshalb meine eindringliche Bitte an die Bundesregierung: Entfall der Maskenpflicht im Freien ab 01. Juni 2021, damit ein Ausrücken zu Fronleichnam und Herz-Jesu möglich ist! Schenken Sie doch bitte auch den Vereinen das Vertrauen, Präventionskonzepte umzusetzen – gerade die 3 G’s geben uns doch die Möglichkeit, verantwortungsvoll damit umzugehen!“
Landeskommandant Major Thomas Saurer

Nach einem konstruktiven Gespräch konnte BK Kurz die Anliegen, der Schützen nachvollziehen, nahm die Appelle und Forderungen gerne auf und wird diese in der kommenden Woche beraten. In jedem Fall kündigte der Bundeskanzler weitere Öffnungsschritte an. Bereits am Freitag den 28.05.2021 sollen Verbesserungen bekannt gegeben werden. Abschließend bat Bundeskanzler Kurz die Schützen und alle Traditionsverbände weiterhin eine positive Kraft zu sein, besonders wenn es dann darum geht, die Vereinstätigkeit wieder hochzufahren.

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Autor: Haider Alexander

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Mehrere Kompanien sind in einem Bataillon zusammengefaßt. Die ursprünglich militärische Gliederung, die in erster Linie eine zahlenmäßige Ordnung herstellen sollte, wandelte ihre Bedeutung später zu einer hauptsächlich regionalen Gliederung. Im Bezirk Landeck werden die Bataillone als Talschaften bezeichnet.

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