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Der Geschichte ein Gesicht geben - Denktage und Denkwerkstatt 1918 - 2018
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 (c) SK Volders
Den Schützenkompanien des Bataillon Rettenberg ist es mit den Denktagen und einer Denkwerkstatt, zu 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg, gelungen, der Geschichte Gesichter zu geben.

Zur Auftaktveranstaltung und Eröffnung der Ausstellung zu 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg konnten von Hauptmann Rathgeber und Bataillonskommandanten Mjr. Frötscher zahlreiche Gäste begrüßt werden. „Es ist uns eine große Freude und Ehre, Mitglieder des Seelsorgeraumes, die Gemeindevertretungen und Schützen des Bezirkes bei uns begrüßen zu dürfen“, so Hptm. Rathgeber.

„Mit den Denktagen wollen wir zurück blicken und uns mit der Geschichte beschäftigen. Mit der Ausstellung ist es auch gelungen, der Geschichte ein Gesicht bzw. Gesichter aus der Region des Bataillon Rettenberg zu geben“, hielt Hptm. Rathgeber fest. Die Veranstaltung wurde jedoch auch zum Anlass genommen um mit dem Wissen der Vergangenheit und der Gegenwart sich auf die Zukunft vorzubereiten. Bat.Kdt. Mjr. Frötscher führte aus, „dass wer in der Zukunft lesen will, in der Vergangenheit blättern muss“. Aus diesem Grund wurde auch eine „Denkwerkstatt“ eingerichtet, in der die Besucher sich mit sechs lokalen Herausforderungen auseinandersetzten und ihre Rückmeldung in einer „Denkbox“ abgeben konnten.

Bgm. Harb begrüßte im Namen der Gemeinde Volders die Besucher zur Ausstellung. „Es ist mir eine Freude, dass die Denktage und die Denkwerkstatt in Volders stattfinden und ich danke den Schützen und unseren Ortschronisten Wurzer für das Engagement“, so Bgm. Harb.

In seinem Vortrag ging Univ.-Prof. Dr. Stadler auf archäologische Untersuchungen in Gebieten des Ersten Weltkrieges ein und veranschaulichte seine Ausführungen mit zahlreichen beeindruckenden Bildern.

In der Ausstellung, die sich vor allem mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und deren Folgen und Auswirkungen in der Region des Bataillon Rettenberg beschäftigte, wurden unter anderem Themen wie die Heimkehrer, die Große Not, die Erinerungskultur veranschaulicht.

„Bin sehr beeindruckt“, „Gratulation zur interessanten Ausstellung“, „Danke für die Bemühun-gen und das gelungene Ergebnis“, sind einige der Rückmeldungen im Gästebuch zur Ausstellung.

Den Eröffnungsabend ausklingen ließen die Besucher – wie könnte es gemäß dem Motto der Veranstaltung anders sein – an einer „Denkbar“, die auch eingerichtet war.

2018 10 24 Denktage

(v.l.n.r) Bgm. Harb (Volders), Bgm. Schindl (Baumkirchen), Bgm.-Stv. Freimüller (Fritzens), Hptm. Rathgeber (Volders),
Hptm. Schwarzenauer (Fritzens), Bat.Kdt. Mjr. Frötscher, Hptm. Hauswurz (Baumkirchen), Hptm. Winkler (Kolsassberg),
Olt. Schrott (Wattens-Wattenberg), Ortschronist Wurzer, Univ.-Prof. Dr. Stadler, Pfarrer  Mag. Juen, Bgm.-Stv. Greuter (Wattens)
Foto: Reinhard Rovara

Bilder der Denktage und Denkwerkstatt

Autor: Rettl Herbert
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