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Die Osterbotschaft
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 (c) myheimat.de
Einige Gedanken zum Osterfest von unserem Landeskuraten Martin Ferner.
Wir gehören zu einer Siegergemeinschaft

Jesus Christus ist uns vorangegangen, geht uns weiterhin voran. Dabei hat er vieles auf sich genommen. Er ist am Karfreitag hinabgestiegen bis in die Ehrlosigkeit, bis zum Kreuz, bis in den Tod am Kreuz. Er hat Untergang, Leid, Schmerz und Verlassenheit erfahren. Dies alles hat er auf sich genommen um der Menschheit einiges zu zeigen:

Gott sagt JA zur Menschheit - Gott sagt JA zum Verlorenen.
Gott sagt JA zu allen Menschen, obwohl er nicht JA sagt zu allem, was sie tun.


Aus dem Tod ist Jesus auferstanden. Den Tod hat er überwunden, ihn besiegt. Wer an ihn glaubt, wer mit ihm geht, wer in Gemeinschaft mit ihm lebt, der hat Anteil an seinem Sieg, der kann durch göttliche Gnade die Sünde besiegen. Auf diese Weise wird man auf die Straße des Lebens geführt, weg von einer Lebensweise der Ichsucht. Man erhält die Kraft, den Mut, das Vertrauen um selbst in dunklen Stunden das Licht der Hoffnung zu sehen.
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Wir gehören zu einer Hoffnungsgemeinschaft

Unser Blick starrt nicht in die Vergangenheit. Wir sind nicht an die Tragik von Versagen und menschlicher Schwäche gebunden. Wir haben Ausblick, wir haben Zukunft.
Denn zu Ostern gehen wir vom Grab Christi weg. Er ist nicht mehr dort. Wir gehen vom Grab unserer persönlchen Dunkelheiten, Schwächen fort und schauen hin zu dem, der sie verwandeln kann, der uns Hoffnung schenkt. Er ist uns vorausgegangen. Wir schauen zum Auferstandenen. Er ist Leben, er ist Zukunft. Er bietet sie uns an. Wir können sie annehmen.

So feiern wir zu Ostern dieses Fest der Hoffnung. Das Fest der Auferstehung. In ihm ist angelegt - keimhaft - unsere eigene Hoffnung, unsere eigene Auferstehung. Wir schauen vorwärts - wir schauen zu Christus hin, zum neuen Leben - zur Hoffnung.
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Jesus möchte uns hineinnehmen in seine Wandlungsgemeinschaft

Christus hat in seiner Auferstehung den Weg der Wandlung gezeigt. Er hat uns eine ganz neue Sichtweise des Lebens gebracht. Alles kann ins Gute verwandelt werden. Alles! Durch die Kraft des Auferstandenen. Von ihm geht diese erneuernde Kraft aus.
Jesus, die menschgewordenen Liebe, hat den Tod verwandelt. Er hat das Leben gebracht. In Gemeinschaft mit ihm fließt uns Kraft zu, damit auch wir Wandlungsschritte zulassen, Schritte der Erneuerung setzen. Er will uns ein Leben schenken - das Leben von Ostern, das Leben der Auferstehung, das ganz Neue. Öffnen wir uns dafür, dann wird in uns wirklich Ostern.
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Autor: Landeskurat Martin Ferner
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