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Gedanken zum Herz-Jesu-Fest
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Reden wir vom Herzen, dann denken wir an Leben und Liebe. Beides ist eine Kunst, und es ist Jesus, der diese Kunst bestens kennt. So ist auch das Fest des Heiligsten Herzens Jesu ein Fest des Lebens und der Liebe.
Jesus wollte uns nicht irgendeine Lehre bringen, die wir Satz für Satz auswendig lernen sollen um einst als Christen eine gute Note zu bekommen. Nein, Jesus hat viel mehr getan. Er hat uns sein Herz gezeigt.  Ein Herz voller göttlicher Hingebung. Das feiern wir an diesem Fest. Wir feiern zuallererst das Sich verschenken Gottes. Gott gibt sich in die Menschheit hinein, in das Leben eines jeden einzelnen Menschen. Das ist uns ein Fest wert.  Deshalb feiern wir den Herz-Jesu-Sonntag.

Wenn in vielen Gemeinden an diesem Festtag eine Prozession abgehalten wird, so sind die Schützen dabei. Im Land, das dem Herzen Jesu geweiht ist, wo unsere Vorfahren in schweren Zeiten dem Herzen Jesu die Treue gelobt haben, wo wir im Lied zum Ausdruck bringen "das geloben wir aufs Neue... Jesu Herz der ew'ge Treue", da wird unser Blick auf die Ganzhingabe Jesu an die Welt hingerichtet, da werden auch wir bewegt, uns dem Dienst an den Mitmenschen zu öffnen. So geht beides ineinander: Anbetung bei der Prozession und Dienst am Mitmenschen im Alltag.
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LIEBE und TUN gehören zusammen. Liebe drängt zum Tun. Das sehen wir bei Jesus. Jesus hat eine lange Wegstrecke zurück gelegt, um in unser Leben eine große Hoffnung hinein zu tragen. Er verließ den Himmel, kam auf die Erde, ganz arm geboren, noch ärmer am Kreuz gestorben. Er hat seine Liebe zu uns Menschen bis zur Ganzhingabe am Kreuz gezeigt. Von einer Lanz durchbohrt, wird das zur Welt hin offene Herz Jesu für alle sichtbar. Sein ganzes Leben war Ausdruck der Liebe zu uns Menschen. Er hat sich ohne Wenn und Aber gegeben. So ist Gott, bei ihm gehen in eins: das Tun, das mit seinem Geist erfüllte Reden und das Sich schenken. Dies feiern wir, dies bewegt uns und lässt uns bei der Herz-Jesu-Prozession das Allerheiligste begleiten.

 
Autor: Landeskurat Martin Ferner
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