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Gedenk- und Besinnungsstätte für Bischof Dr. Reinhold Stecher auf Maria Waldrast
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 (c) Foto H. Schauer
Die Schützen des Bataillons Wipptal-Eisenstecken unter Batlkdt. Mjr. Dr. Otto Sarnthein haben in dankbarer Erinnerung an Bischof Dr. Reinhold Stecher in unmittelbarer Nähe zum Wallfahrtsort Maria Waldrast (Gemeinde Mühlbachl) eine Gedenk- und Besinnungsstätte für den weit über die Grenzen Tirols geschätzten "Volksbischof" errichtet. Damit soll im Besonderen die Verbundenheit von Bischof Stecher zu diesem Wallfahrtsort gewürdigt werden...
Die Schützen des Bataillons Wipptal-Eisenstecken unter Batlkdt. Mjr. Dr. Otto Sarnthein haben in dankbarer Erinnerung an Bischof Dr. Reinhold Stecher in unmittelbarer Nähe zum Wallfahrtsort Maria Waldrast (Gemeinde Mühlbachl) eine Gedenk- und Besinnungsstätte für den weit über die Grenzen Tirols geschätzten "Volksbischof" errichtet. Damit soll im Besonderen die Verbundenheit von Bischof Stecher zu diesem Wallfahrtsort gewürdigt werden.
Auf der Suche nach einem geeigneten Platz wurde man mit Unterstützung des Hausherrn (Servitenorden) und Bgm. Mjr. Paul Hauser fündig. Vor zwei Jahren wurde das alte Gipfelkreuz der Serles ausgetauscht, restauriert und am Besinnungsweg ca.150 m südlich des Klosters Maria Waldrast auf einem markanten Platz neu aufgestellt. Dieser Platz mit dem von Stecher verehrten "Serleskreuz" schien wie geschaffen als Erinnerungsstätte für den begeisterten Bergler und Wallfahrer.
Auf einem von der Fa. Franz Auer spendierten und aufgestellten Felsblock, der die Serles darstellen soll, wurde eine von Hptm. Hubert Holzbaur gestaltete Gedenktafel angebracht. Der Text stammt von Bischof Dr. Manfred Scheuer und nimmt Bezug auf die Beziehungen Stechers zu Maria Waldrast und zum dortigen Wasser als Quelle des Lebens und lautet wie folgt:
  
In großer Dankbarkeit
 
Bischof Dr. Reinhold Stecher
1921 - 2013
 
1941 wurde er wegen "Organisation einer Wallfahrt" nach Maria Waldrast durch die Gestapo inhaftiert und entkam nur knapp der Einweisung ins KZ.
 
"So möchte ich auch Euch einladen, zur Quelle zurückzuwandern, sich vor sie hinzusetzen, still zu werden, zu staunen, zu horchen, zu schauen und zu trinken und dann mit neuer Glaubensfreude weiterzugeben." (Fastenhirtenbrief  Bischof Stecher von 1990).
 
 Foto H. Schauer / hs5_8578-2 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Die Gedenk- und Besinnungsstätte wurde am Sonntag, den 22. September 2013 mit einem Gottesdienst von Bischof Dr. Manfred Scheuer in Konzellebration mit den Landeskuraten Msgr. Josef Haselwanner und Kanonikus Prof. Dr. Paul Rainer sowie Dekan Ortner und Pater Peter in Anwesenheit von 600 Pilgern und Schützen aus den Bataillonen Brixen, Sterzing, Wipptal, Stubai, Sonnenburg, Innsbruck und Wintersteller, sowie der Ehrenkompanie Matrei und Umgebung und der Musikkapelle Matrei-Mühlbachl-Pfons feierlich eingeweiht. Gruß- und Dankesworte von Batlkdt. Dr. Otto Sarnthein, Bgm. Alfons Rastner und Landesrätin Dr. Beate Palfrader sowie eine Ehrensalve der Schützen und das von Bischof Stecher geschätzte Lied vom "Guten Kameraden" beendeten diese eindrucksvolle Feier.
Foto H. Schauer / hs5_8587-20 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFoto H. Schauer / hs5_8579-2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFoto H. Schauer / hs5_8599-2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFoto H. Schauer / hs5_8601-2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFoto H. Schauer / hs5_8585-2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFoto H. Schauer / hs5_8594-2 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Autor: Gogl Daniel
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