Bund der Tiroler Schützenkompanien    • Brixner Straße 2/1    • A-6020 Innsbruck    
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Bataillon Hörtenberg
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MANU / logo_hortenberg

Das Schützenbataillon Hörtenberg besteht aus 18 Gemeinden aus dem Bezirk Innsbruck-Land
von denen 15 eine aktive Schützemkompanie  stellen.
Die Gemeinden Unterperfuss, Pettnau und Pfaffenhofen verfügen zur Zeit über keine Schützenkompanie.
 

Bataillonskommandant Major Stephan Zangerl

                            Manfred Weiss / baon-kdt._mjr._stephan_zangerl
Nach Beendigung meines Präsenzdienstes, den ich beim Jägerbataillon 22, 2. Kompanie in Landeck als Ausbilder  im Jahre 1972 beendete, trat ich einige Monate später der Kompanie Zirl bei. Im Zeitraum von 1973 bis 1984 war ich Gewehrschütze, später Waffenmeister. Im Jahre 1984 wurde ich zum Oberleutnant gewählt. Nach weiteren 10 Jahren wählten mich die Kompanien des Baons Hörtenberg zum Bataillonskommandanten. Im Jahre 1996 wählte mich die Bundesversammlung des BTSK zum Bundesschriftführer.
Von 1999 bis zum Jahre 2014 bekleidete ich die Position des Landeskommandant-Stellvertreters. 
Nach einem Zeitraum von 18 Jahren, in denen ich als Mitglied der Bundesleitung dem Tiroler Schützenwesen diente, verzichtete ich bei den anstehenden Neuwahlen im Jahre 2014 auf eine neuerliche Kandidatur. Die Bundesversammlung verlieh mir daraufhin den Titel „Bundesehrenmajor“.  
Das Amt des Bataillonskommandanten übe ich weiterhin mit Freude und Begeisterung aus.
 

Bataillons-Ausschussmitglieder

        Manfred Weiß / baon_ausschuss_2014-08-23_ / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Der Hörtenberger Bataillonsausschuss
v.l.n.r.  Bataillonskommandant-Stv. Hptm. Anton Schmid (Oberperfuß), Bataillonskommandant  Major Stephan Zangerl (Zirl),  Bataillonsmarketenderin Nina Brötz (Inzing), Bataillonsschießwart Lt. Ernst Markt (Inzing),
Reihe dahinter v.l. n.r. Bataillonsjungschützenbetreuer Hptm. Friedrich Berger (Reith b. Seefeld), Internet und  INTRAnet-Beauftragter Ojgr. Manfred Weiß (Inzing), Bataillonsschriftführer Olt. Wolfgang Kozák (Scharnitz),  Bataillonskassier Hptm. Josef Konrad (Flaurling).

Flankiert von den Bataillonfahnen
links die Jungschützenfahne getragen von Dominik Gastl (Inzing)
rechts die Bataillonsfahne getragen von Martin Stadler (Telfs)

Chronik zur Hörtenberger Fahne

Die Fahne und die alte Fahne der Schützen des Bezirksgerichtes Hörtenberg, werden im Schützenheim der Schützenkompanie Telfs aufbewahrt. Nach den aus den Akten des k.k. Bezirksgerichtes erhobenen Daten im Jahre 1765 angeschafft und vom bekannten Abt des Klosters Stams, Rogerius Sailer einem gebürtigen Telfer, geweiht. Am 5. August paradierte die Fahne zum ersten Male an der Spitze der Hörtenberger Schützen in Innsbruck, als nämlich die königliche Infantin Maria Ludovica von Spanien, Braut des Erzherzogs Leopold und Urgroßvater des Kaiser Franz Josef unter dem Jubel der Bevölkerung vom Kloster Wilten aus zwischen den auf-gestellten Schützenkompanien ihren feierlichen Einzug in die Hofburg hielt, wo Kaiserin Maria Theresia, ihr Gemahl Franz l und ihr ganzer Hofstaat weilten.
In den Kriegen zwischen Österreich und Frankreich wurde die Fahne immer von den Scharfschützen des Gerichtsbezirkes Hörtenberg vorangetragen. So führten sie im Jahre 1797 die Hörtenberger unter (Hauptmann Martin Witsch ins Engadin, ins Paznaun, nach Bozen, Sterzing und ins Pustertal. Laut Ehrenprotokoll vom 10. August 1797 scheint sie unter den berühmten Fahnen auf.
Im Jahre 1805 stand sie in Scharnitz und in der Leutasch während sie 1809 an den Kämpfen bei Hötting, Innsbruck, Seefeld und Mittenwald vorangetragen wurde.

Alte Fahne von 1765

In der denkwürdigen Schlacht am Berg Isel am 13. August 1809 stand sie unter Hauptmann Anton Platter bei dem unter Bucher befehligten linken Flügel.
Im Jahre 1848 zog die Fahne nicht mit ins Feld, da die damals ausgerückten Schützenfahnen des Gerichtsbezirkes, nämlich die
Kompanien von Telfs, Zirl und Flaurling ihre Ortsfahnen mit¬nahmen. Die Telfer hatten sich 1804 eine eigene Ortsfahne angeschafft. Doch im Jahre 1859 war die mittlerweile fast 100-jährige Fahne wieder dabei, als die Hörtenberger an die bedrohte Landesgrenze in den Vintschgau zogen. Damals wurde die Fahne mit der erzherzoglichen silbernen Ehrenmedaille für die ersten zwanzig ausmarschierenden Schützenkompanien geschmückt.
Bei besonders festlichen Anlässen war an der Fahne aber auch die von Kaiser Leopold im Jahre 1703 dem Gericht Hörtenberg wegen des heldenhaften Widerstandes gegen den Feind verliehene Goldmedaille mit Kette befestigt. Diese ist aber leider im Jahre 1919 im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum abhanden gekommen.

Manfred Weiss / fahnenblatt_beidseitig0 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Autor: Kompanie Telfs
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