Bund der Tiroler Schützenkompanien    • Brixner Straße 2/1    • A-6020 Innsbruck    
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Information des Landeskommandanten
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Landeskommandant Fritz Tiefenthaler (c) BTSK
Anbei findet ihr den aktuellen Informationsbrief des Landeskommandanten.
Sehr geehrter Herr Major, werter Herr Hauptmann, geschätzter Herr Obmann!
 
Nach einem arbeitsreichen und intensiven Herbst, der uns alle richtig gefordert hat, darf ich Dir in diesem Schreiben einige wichtige Informationen zukommen lassen bzw. erläutern.
 
 
Adventwallfahrt der Tiroler Schützen in den Vatikan!
 
Als einer der Höhepunkte des an sich schon mit herausragenden Ereignissen gespickten Jahres war die stimmungs- und eindrucksvolle Adventwallfahrt vom 17. Dezember bis zum 19. Dezember nach Rom - der Abschluss des Jahres. Die breite und umfangreiche Berichterstattung in allen Tiroler Medien des Landes aber auch in Sendungen in ORF1 bzw. ORF2 und im RAI Bozen konnte einige Schlaglichter auf den Besuch von 570 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihre Eindrücke werfen. Die vielen positiven, oft begeisterten Rückmeldungen sind Anerkennung und Dank für jene Mitarbeiter, die in unzähligen Arbeitsstunden zum Erfolg beigetragen haben. Besonders erwähnen möchte ich hier Marion Mader vom Reisebüro in Meran, Mjr. Thomas Putz als zentrale Anlaufstelle für die TeilnehmerInnen unseres Bundes, Margit Cavada und Martina Mair in der Bundeskanzlei, Mjr. Thomas Saurer, der in seiner Doppelfunktion starke Akzente in der Vorbereitung aber vor allem in der Medienarbeit gesetzt hat, Bischofssekretär Michael Schallner, alle Mitglieder der Musikgruppen und Chöre und alle Buskommandanten und Kommandantin unserer 7 Busse (von insgesamt 12). Besonders ausgezeichnet wurde unsere Wallfahrt durch die Teilnahme unseres Bischofs Hermann Glettler, von LH Günther Platter, LR Hannes Tratter, des österreichischen Botschafters in Rom Dr. Rene Pollitzer und der Mitarbeiterinnen der österreichischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom.

Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: sie haben uns die an sich nicht ganz einfache Organisation durch ihre Disziplin, ihr Mittun und ihre Begeisterung wesentlich erleichtert.
 
 
„Denktage 1918 - 2018“
 
Beeindruckende Bilder und Erinnerungen hinterließen auch die „Denktage 1918 - 2018“ anlässlich des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs. Dabei konnten wir nicht nur als Mitorganisatoren, sondern auch als wesentliche Träger der Feierlichkeiten Zeichen setzen. Herzlichen Dank an die Ehrenkompanie Strassen in Osttirol, an die Mitglieder der Bundesstandarte, die vielen Fahnenabordnungen der Regimenter, Bezirke, Bataillone und Talschaften und auch an die vielen Schützen, die in Tracht und in Zivil an den Veranstaltungen teilgenommen haben.
 
Ein besonderer Höhepunkt war für mich das Gedenkkreuz der Tiroler Schützen, das stellvertretend für das Projekt „An der Front“ am Freitag im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand, am Samstag am Tummelplatz auf einem würdigen Platz aufgestellt wurde und am Sonntag von Bischof Hermann Glettler noch einmal gesegnet wurde.

Herzlichen Dank Mjr. Thomas Saurer für seine arbeitsintensive und perfekte Vorbereitung der „Denktage“, Hans Bergmann, der das Kreuz im Auftrag des Landes in bewährter Manier mit seinen Mitarbeitern herstellte und den Transport und die Aufstellung durch Männer der Berufsfeuerwehr Innsbruck überwachte, Hans Zimmermann, der uns als Obmann des Tummelplatzerhaltungsvereins und als Freund unkompliziert zur Seite stand, aber besonders an LH Günther Platter, der unsere Initiative zu den Denktagen in allen Phasen begleitete und unterstützte.

 
Studien- Gedenkreise nach Tel Aviv und Jerusalem
 
Beim Regimentsfest in Imsterberg hat mich LH Platter eingeladen, als Teil einer für das Land Tirol repräsentativen Reisegruppe (Mitglieder der Landesregierung, kirchliche Vertreter, StudentInnen, Filmemacher, Journalisten, Mitarbeiter der Landesregierung) Israel zu besuchen, um 80 Jahre nach der furchtbaren Progromnacht am 9. November 1938 auch ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen der Reverenz für die Opfer und ein Zeichen der Schützen für ihre Mitverantwortung, aus den Erfahrungen der Zeit sich einzusetzen für Menschlichkeit, Mitgefühl und Empatie.

 
Vertiefende Umsetzungsschritte im Nachdenkprozess „Auf dich kommt es an!“
 
In fast allen Predigten und Grußadressen bei den Schützenfesten des abgelaufenen Jahres wurden unsere Leitmotive in den Mittelpunkt gestellt.
Bei Gesprächen über uns Schützen mit vielen Bürgern unseres Landes hat sich gezeigt wie ernst unsere Mitmenschen unser Bemühen um Wegmarkierungen und Richtung nehmen. Die Vertiefung der Beschäftigung mit den Grundsätzen und den Leitmotiven bis in die Kompanie- und Mannschaftsebene ist daher der Schwerpunkt unserer Arbeit im kommenden Jahr. Ich wiederhole daher gerne, was ich bereits in der Information 11/17 geschrieben habe: Neben der breiten Kommunikation der Leitmotive über die bekannten eigenen Kanäle des BTSK und über die Medien, steht die Weitergabe der Informationen an die Basis, also an die einzelnen Schützenkompanien im Fokus der Bemühungen. Ein Paket an Informationen und Kommunikationsmitteln steht den Kompanien bereit, um die Leitmotive, die den Tiroler Schützen in der zukünftigen Ausrichtung und Schwerpunktsetzung Orientierung geben, allen Schützenkameraden und Marketenderinnen zur Kenntnis zu bringen.
Kenntnis alleine reicht dabei aber nicht aus – die Leitmotive sollen uns, allen Mitgliedern, in ihrem Denken und Handeln eben „leiten“ und „Motiv“ für unsere Arbeit im Schützenwesen sein – getreu unserem Motto des Nachdenkprozesses und des letzten Jahres: „Auf dich kommt es an!“
Die Bundesleitung hat daher in den vergangenen Monaten an den gemeinsam entstandenen und festgelegten 50 Maßnahmen und 31 Quick-Wins gearbeitet. In der heuer bereits zweiten Sitzung der BL am 12. Februar (wiederum gemeinsam mit unserer bewährten Moderatorin Sabina Frei) und im Bundesausschuss am 9. März werden wir uns daher auch intensiv mit einem Bildungsschwerpunkt für das heurige Jahr beschäftigen.
 
 
Buchpräsentation:
Michael Forcher: Die Tiroler Schützen in der NS-Zeit 1938 – 1945
 
In der medialen Öffentlichkeit (und von jenen die unser Buch bereits gelesen haben) äußerst positiv aufgenommen wurde unser Buch: „Die Tiroler Schützen in der NS-Zeit 1938 -1945“ von Michael Forcher. Bei den kommenden Viertelversammlungen in den Vierteln Tirol Mitte bzw. Unterland wird der Autor sein Buch wieder präsentieren und die Ergebnisse jeweils ein weiteres mal erläutern. Wir hätten uns vorgestellt, dass jede Kompanie bei dieser Versammlung 2 Exemplare zu jeweils EUR 15.- erwirbt und damit einen Beitrag für die Produktion des Buches leistet. In den beiden anderen Vierteln werden wir die Möglichkeiten der Verteilung in der BL-Sitzung besprechen, wobei einzelne Bataillonskommandanten bereits die Exemplare für ihre Kompanien abgeholt haben.

 
Zeit des Nationalsozialismus: Korrektur von Chronik-Eintragungen
 
In der Aufarbeitung der Geschichte, verbunden mit zahlreichen Wortmeldungen, Beiträgen und Einschätzungen aus den Bataillonen und Kompanien, bittet die BL auf den letztjährigen einstimmigen Beschluss des Bundesausschuss noch einmal, Korrekturen von Eintragungen in Kompaniechroniken über die Rolle der Schützen in der Zeit des Nationalsozialismus vorzunehmen. Dazu hat die Bundesleitung – in der Umsetzung einer Maßnahme aus dem Nachdenkprozesses – einen, gemeinsam mit Michael Forcher erarbeiteten, Textvorschlag zur Verfügung gestellt.
 
In diesem Zusammenhang darf ich auf mehrere, informative Beiträge in der Zeitschrift: Tiroler Chronist - Fachblatt von und für Chronisten in Nord-, Süd- und Osttirol, Nr. 141/142, 2016/4 und 2017/1, herausgegeben vom Tiroler Bildungsforum, verweisen.

 
Das „Totengedenken“ ersetzt das „Heldengedenken“
 
Ebenfalls darf ich noch einmal an folgenden Beschluss des Bundesausschusses erinnern: Die Bezeichnung „Heldengedenken“, die öfters noch zum jährlichen Gedächtnis an die Gefallenen und Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen am Seelensonntag oder bei Festen besonders in historischen Bezügen nach wie vor Verwendung fand, soll in einer zeitgemäßen und passenderen Formulierung dieses Begriffes auf „Totengedenken“ abgeändert werden: Dieser ebenso bereits im Herbst 2016 in den Viertelbildungstagen des „Nachdenkprozesses“ thematisierte Abänderungsvorschlag soll künftig die jährlich stattfindenden Gedenken für die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft und für die zivilen Opfer dieser Zeit unter eine zukunftsorientierte Diktion stellen. Der Vorschlag, den Kompanien zu empfehlen, in Zukunft das bisherige „Heldengedenken“ als “Totengedenken“ zu benennen, wurde nach vielen zustimmenden Diskussionsbeiträgen einstimmig befürwortet.
Nach einhelliger Ansicht umfasst der Begriff Totengedenken die Gefallenen der Kriege, in Kriegsgefangenenlagern und in Todesmärschen Verstorbenen, die zivilen Opfer und die Opfer von Gewaltherrschaft und Diktatur. Dabei wird umfassend empfohlen, bei Feierlichkeiten, zu Allerseelen und am Seelensonntag, wie auch bei Schützenfesten und anderen Schützenveranstaltungen, die Bezeichnung „Totengedenken“ zu verwenden.

 
Die Geschichte der Schützen: Internetpräsentation
 
Die Bundesleitung hat Michael Forcher beauftragt, die Geschichte der Schützen, gegliedert in einzelne Kapitel, für unseren Internetauftritt und damit für die Veröffentlichung auf unserer Homepage zusammen zu fassen. Damit kann eine wichtige Informationslücke sowohl für Jungschützen, Marketenderinnen und Schützen, aber auch für interessierte Leser, geschlossen werden.

 
Richtigstellung
 
Fast gleichzeitig mit diesem Informationsschreiben wird auf der ersten Seite der Homepage eine Richtigstellung veröffentlicht. In der Schützenzeitung im Jänner des letzten Jahres wurde im Umfeld eines Artikels über Andreas Hofer vom zuständigen Schriftleiter des SSB eine urheberrechtlich geschützte Abbildung Andreas Hofers verwendet. Weil der BTSK Mitherausgeber der Schützenzeitung ist bzw. die Schützenzeitung auch in unserem Bereich verteilt wird, haben wir uns mit der Firma Kreativwerkstatt Tirol in Hatting, auf eine Richtigstellung auf der ersten Seite der Homepage geeinigt. Diese Richtigstellung wird verbunden mit einem Link zur Homepage der Kreativwerkstatt Tirol ein Jahr auf der ersten Seite veröffentlicht, auch um weiterreichende Forderungen zu verhindern.
 
Der Fall kann auch als Beispiel für die Folgen zu geringer Sorgfalt im Umgang mit dem Urheberrecht besonders bei Texten bzw. bildlichen Darstellungen aus dem Internet dienen. Selbst wenn der Fehler außerhalb des eigenen Verantwortungsbereichs liegen mag, können die Folgen für die Mitherausgeber gravierend sein.

 
Jungschützenflyer und Überarbeitung des Leistungsabzeichens
 
Landesjungschützenbetreuer Mjr Rupert Usel hat gemeinsam mit Rebecca Klocker (SK Längenfeld) von der Fa. Klocker Digital Grafikstudio in Längenfeld einen attraktiven Flyer zur Mitgliederwerbung in Schulen entwickelt. Die Flyer sind über die Viertelkommandanten bzw. Vierteljungschützenbetreuer in Verteilung. Zusätzlich können Exemplare in der Kanzlei abgeholt werden. Derzeit arbeitet das Team der Jungschützenbetreuer an der Neufassung der Unterlagen bzw. Fragen zum Jungschützenleistungsabzeichen.
 
 
Landesschießen: MAX 500
 
Im Programm des Maximilianjahres wird gemeinsam mit dem Landesschützenbund auch ein Landesschießen im Mai organisiert. Dabei wird für unsere Schützen eine eigene Klasse geführt. Mitglieder des BTSK, des SSB, des WSB und des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien sind herzlich eingeladen, sich am Schießen zahlreich – und erfolgreich – zu beteiligen. Das Ladschreiben für dieses Landesschießen wird in wenigen Wochen verteilt.
 
 
 
Ausstellung: BAS Opfer für die Freiheit
 
Im Haus Lauben 9 Via Portici in Bozen wird seit Sommer des letzten Jahres eine sehenswerte Ausstellung über die Südtiroler Bombenjahre gezeigt. In der Ausstellung wird neben der Vorgeschichte dieser schwierigen Jahre in der Geschichte Südtirols vor allem an die agierenden Personen, die Art und Weise ihrer Aktionen und allen Opfern dieser Zeit gedacht. Die Ausstellung ist Von Dienstag bis Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Gruppenführungen nach Vereinbarung sind auch außerhalb dieser Zeit möglich.
info@bas.tirolI   www.bas.tirol
 
 
 
Vereinsfit.Tirol – Straffung der Bildungsschiene
 
In Zusammenarbeit mit dem Blasmusikverband Tirol, dem Tiroler Sängerbund, dem Tiroler Landestrachtenverband und dem Tiroler Volksmusikverein bietet der Bund der Tiroler Schützenkompanien ab September unter dem Titel „Vereinsfit.Tirol“ wieder  Module zur Aus- und Weiterbildung für Vereinsfunktionäre an. Diese soll derzeitige und künftige Funktionäre in ihrer Arbeit unterstützen und ihrer Verantwortung fördern und stärken.
Die Anmeldung und Gesamtorganisation liegt beim Blasmusikverband Tirol. Informationen und Anmeldung: www.blasmusik.tirol
 
Informationen werden zeitnah an die Kompanien versandt, bzw. auf unserer HP veröffentlicht.
 
 
 
19. Schimeisterschaften der Tiroler Schützen in Obereggen
 
Gerne lade ich noch einmal alle interessierten Rennläufer und ambitionierten Schifahrer zur 19. Landesmeisterschaft in Obereggen am 2. Februar 2019.
Das mehrfach ausgezeichnete Schigebiet unterhalb des Latemar ist über die Ausfahrt Bozen Nord und das Eggental erreichbar.
 
 
 
Mantua 20. Februar 2019
 
Auch heuer werden Tiroler Schützen am 20. Februar nach Mantua fahren, um dort gemeinsam Andreas Hofers zu gedenken. Der Bezirk Pustertal des SSB ist heuer für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung verantwortlich. Seit dem Fernsehbericht im letzten Jahr bzw. dem vielgelobten Film über die Tiroler Schützen in der Sendung „Erlebnis Österreich“ wurde ich immer wieder gefragt, ob wir nicht einen Bus nach Mantua organisieren könnten. Neben der SK Lans ist es vor allem die SK Telfs, die jährlich an der Veranstaltung teilnimmt. Ich habe daher mit Hptm. Franz Grillhösl vereinbart, dass die SK Telfs ihren Bus auch interessierten Mitfahrern gegen Kostenbeteiligung zur Verfügung stellt. (Abfahrt Telfs 05.00 Uhr, Zustiegsmöglichkeit Raststätte Schönberg 5.30 Uhr; Parkmöglichkeit auf dem Europabrückenparkplatz nördlich der Raststätte. Achtung beschränkte Parkzeit am Vorplatz der Raststätte) Anmeldung an die Bundeskanzlei bis zum 10. Feber 2019!
 
 
In eigener Sache
 
Ich habe schon bei der Kandidatur für diese Funktionsperiode nicht nur meinen Mitarbeitern erklärt, dass ich 2020 nicht mehr für das Amt des Landeskommandanten kandidieren werde. Ich wurde, vor allem im letzten Jahr, immer wieder darauf angesprochen. 24 Jahre Bundesleitung, davon 9 Jahre als Landeskommandant waren herausfordernd und aufwändig. Vor allem die Zeit als euer Landeskommandant war und ist eine Zeit voller Erlebnisse, Eindrücke und bewegender Momente. Wir konnten gemeinsam Einiges bewegen und auf unserem Weg vorankommen. In diesem Sinn werde ich auch die nächsten 15 Monate mit ganzem Einsatz und Engagement für die Sache der Schützen arbeiten.
 
Vor einigen Wochen hat mich LH Günther Platter eingeladen, ihn in seiner Arbeit als Präsident des EVTZ „Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“ (ab Oktober 2019) sowohl in der Vorbereitung, als auch während der Präsidentschaft und in der folgenden Aufarbeitung zu unterstützen. Diese mich und die Schützen ehrende Einladung konnte ich nach Beratung mit meiner Familie und meinen Mitarbeitern in der Bundesleitung schon deshalb nicht ausschlagen, weil sie unseren Grundsätzen entspricht. Sie ermöglicht mir einen intensiven Einsatz für die Zusammenarbeit zwischen den Landesteilen Tirols und damit für unser Ziel der nach den derzeitigen Grundlagen größtmöglichen Einheit unseres Landes. Ich werde mich daher, nach der bereits erfolgten Beauftragung durch einen Beschluss der Tiroler Landesregierung, ab 1. Februar u.a. auch um Gemeindepartnerschaften, Schulpartnerschaften, Schüleraustausch uvam kümmern und gemeinsam mit den Mitarbeitern der zuständigen Büros den Landeshauptmann in seiner Arbeit unterstützen.
 
Ich sehe diese Beauftragung auch als Auszeichnung für unseren Bund, für unsere Bemühungen und unseren gemeinsamen Weg.
 

 
Mitteilungen der Kanzlei
Aktualisierung der Daten im INTRAnet bis spätestens 31. Jänner 2019 (Stichtag  Standesmeldungen)
 
 
 
EU-Datenschutzgrundverordnung und damit zusammenhängen Überarbeitung der Statuten bzw. Richtlinien.
 
Die Datenschutzgrundverordnung ist seit 25. Mai 2018 verpflichtend umzusetzen. Sie gilt für alle Aufzeichnungen personenbezogener Daten, somit auch für Listen und Chroniken, egal ob handgeschrieben oder elektronisch erfasst (siehe Informationsbrief vom Juli 2018). Die Umsetzung hat in mehreren Bereichen bereits begonnen und wird nach den im ordentlichen Bundesausschuss vereinbarten Fahrplan fortgesetzt.

Diese neue Umsetzungsrahmen für den Datenschutz macht es notwendig, dass alle dafür Verantwortlichen (Kompanien und Bund) sämtliche Statuten und weiterführenden Richtlinien anpassen, um die Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten ihrer Mitglieder zu schaffen. Der BTSK übernimmt wie in der BV 2018 angekündigt den Großteil der Vorbereitung.

Diese Woche noch werden die vom Bundesbildungsoffizier Mjr. Hartwig Röck gemeinsam mit der BL, dem Datenschutzbeirat des BTSK und der Arbeitsgruppe Neue Medien erarbeiteten Papiere an die Mitglieder des Bundesausschusses versandt. Änderungsvorschläge zu einzelnen Punkten können termingerecht an die angegebene Adresse übermittelt werden. Der BA wird dann im März 2019 die erforderlichen Beschlüsse fassen bzw. Beschlussanträge zur Bundesversammlung 2019 verabschieden.
 
Weitere Informationen unter:
 
https://www.tiroler-schuetzen.at/php/dsgvo_etc,3564.html
 
 
Abschließend darf ich mich, auch im Namen der gesamten Bundesleitung, vor allem bei allen Ehrenkompanien, den Fahnenabordnungen, bei allen Marketenderinnen und Schützen recht herzlich für ihren Einsatz in den letzten Monaten bedanken. Ich wünsche allen ein eindrucksvolles Schützenjahr 2019.
 
 
 
Mit Tiroler Schützengruß
 
 
 
 
Mjr. Mag. Fritz Tiefenthaler
Landeskommandant
Autor: Major Mag. Fritz Tiefenthaler
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