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18. Alpenregionsschießen 22. Juni 2019
Josef Haselwanner - Ein großes Danke unserem Landeskuraten zum 80er
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 (c) Angela Röck
Der Militärkommandant von Tirol, Generalmajor Mag. Herbert Bauer und der Landeskommandant des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, Mjr. Mag. Fritz Tiefenthaler haben am Abend des 11. März 2014 eingeladen, um dem langjährigen Militärdekan und Landeskuraten öffentlich zu danken.
Zum Dankgottesdienst der am Dienstag, den 11. März 2014 um 18:00 im Dom zu St. Jakob in Innsbruck begann, sind viele gekommen: Schützen aus allen Teilen und Tälern Tirols, mit den Standarten und Fahnen des Bundes, der Regimente und der Bataillone, Vertreter des Militärkommandos und des Landes Tirol sowie zahlreiche Menschen, die den Josef Haselwanner schätzen, Wegbegleiter, Freunde und Bekannte. Der Dom war voll, ein Zeichen ganz besonderer Wertschätzung für einen Kameraden, der sich selbst immer zurück genommen hat und dessen Bescheidenheit geradezu Vorbild ist.
Angela Röck / dg-pepi-0-w
Die einladenden Kommandanten nahmen auch zu Beginn der Messe die Begrüßung der Anwesenden vor und sprachen Monsignore Haselwanner stellvertretend für das Militär und die Tiroler Schützen öffentlich den Dank aus.

Landeskommandant Tiefenthaler erwähnte dabei, „dass die Schützen gern ein Geschenk gemacht hätten, dass dies aber der Pepi in zahlreichen und langen Gesprächen abgelehnt hätte. Viele wichtiger sei es den Gedanken der Solidarität noch stärker in den Mittelpunkt unserer Arbeit und unseres Tuns zu stellen. Auf seine Anregung und seinen Wunsch hin wird der Bund der Tiroler Schützenkompanien eine Art Notfallfonds ins Leben rufen mit der Bezeichnung „Schützen helfen Schützen“, denn seinen Namen wollte der Jubilar ausdrücklich auch in dieser Initiative nicht verewigt wissen. Mit diesem Geld soll in Not geratenen Kameraden sowie deren Familien schnell und unbürokratisch geholfen werden: wer schnell hilft, hilft mehrfach.“
Angela Röck / dg-pepi-3-w
Alterzbischof Kothgasser mit den Conzelebranten

Die Messe zelebrierte Erzbischof iR. Alois Kothgasser, der Abt von Wilten, der Domprobst, die Kollegen in der Militärseelsorge in Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie der Landeskurat selbst waren die Konzelebranten. Musikalisch gestaltet wurde dieser Gottesdienst in gewohnt perfekter Manier von der Militärmusik Tirol, die unter der Leitung von Kapellmeister Oberstleutnant Hannes Apfolterer eine imposante Klangkulisse in den Dom zauberte.
Angela Röck / dg-pepi-2d-w
Mosignore Haselwanner ist ein Prediger unserer Zeit – seine eher kurzen Predigten sind eine Wohltat, derart prägnat und auf den Punkt, dass sie jeden erreichen. Es ist nicht von Belang, wie nahe jemand der Kirche steht, um ihn zu verstehen.

Predigt von Josef Haselwanner anlässlich des Dankgottesdienstes am 11. März 2014 im Dom zu St. Jakob

Nach der Messe traten die Ehrenformationen des Bundes und der Bataillone, die Ehrenkompanie Allerheiligen (Innsbruck) sowie die Militärmusik Tirol zu einem Empfang am Domplatz an. Der Bataillonskommandant von Innsbruck, Mjr. Helmut Paolazzi kommandierte diesen Empfang ausgesprochen exakt und meldete dem Landeskuraten und Jubilar, sowie dem offiziellen Vertreter des Landes Tirol, Landesrat Mag. Johannes Tratter. Nach der Landeshymne und dem Abschreiten der Front schossen die Allerheiliger Schützen unter dem schneidigen Kommando von Hauptmann Mag. Josef Pargger eine Ehrensalve, der sowohl von den Angetretenen als auch von den Zuschauern Respekt und Anerkennung gezollt wurde. Nicht minder schneidig auch die Militärmusik, die wiederum so manchem Anwesenden einen Kommentar abrang: „Sie sein halt schun guat!“, „ Es isch immer wieder was Bsunderes!“, „Heit sein sie wieder gonz zaggig!“, „Sie sein schun bei die Beschten!“.
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Der Innsbrucker Bataillonskommandant Mjr. Helmut Paolazzi, der das Gesamtkommando beim Empfang am Domplatz führte, meldet dem Landeskuraten und dem Landesrat nebst den anwesenden Persönlichkeiten und Kommandanten.
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Der Jubilar schreitet mit Landesrat Mag. Johannes Tratter, der das Land Tirol vertritt, die Front der Ehrenkompanie Allerheiligen (Innsbruck) und der Ehrenformationen ab.

In seiner Bescheidenheit wollte er nie und will er es auch heute noch nicht hören: aber unser Landeskurat hat eine Gabe bei den Menschen zu sein, Unterstützer und Aufrichter in den dunkelsten Stunden, gleichzeitig ist er aber auch ein Schalk, wo der Spass und das Lachen nicht zu kurz kommt. Er ist ein Prediger unserer Zeit – seine eher kurzen Predigten sind eine Wohltat, derart prägnat und auf den Punkt, dass sie jeden erreichen. Es ist nicht von Belang, wie nahe jemand der Kirche steht, um ihn zu verstehen. Sein Credo dabei, „gerade diejenigen, die sich vom Wort Gottes entfernt haben, denen müssen wir Heimat geben, auf die müssen wir schauen. Wir müssen diese zu uns als Menschen heranholen und Gemeinschaft bilden. Vielleicht gewinnen wir den einen oder anderen dann wieder einmal zurück: als Mensch, der anderen gut meint und anderen Gutes tun will.“
 
Pepi, Du hast uns schon so oft beschenkt.
Gerade letzthin wieder mit dem Jahresmotto für 2015 „Dem Leben Richtung geben“ und für das Jahr 2016 „Im Mittelpunkt der Mensch“.
Wir können Dir nur danken und Dir beste Gesundheit und Wohlergehen wünschen. Vielleicht konnten wir dir ein wenig Zeit und etwas an Anerkennung schenken, niemals gleich dem, was du uns an Aufmerksamkeit geschenkt hast. Nur ein Quäntchen davon.
Und man konnte den Eindruck gewinnen – es freut ihn.
 
Deine Tiroler Schützen

Bilder zu dieser Veranstaltung (Angela Röck)
Josef Haselwanner (Heinz Wieser) - Lebenslauf
Ein großes Danke unserem Landeskuraten zum 80er - Würdigungstext (BBO Mjr. Hartwig Röck)
 
Autor: Röck Hartwig
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