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Jugendlicher Übermut oder Vandalismus
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 (c) SK Radfeld
Die Grenzen sind fließend und das bekam auch die Schützenkapelle Herz Jesu in der Au am vergangenen Samstag auf Sonntag 5./6.8.2023 zu spüren. Es gab für die unbekannten Täter kein Halten und keine Grenzen mehr bei fremdem Eigentum. Sie zerstörten mutwillig Glasfenster, Glasbilder in der Kapelle, der Glockenstrang wurde heruntergerissen, das Gedenkschild am Eingang wurde gelöchert.
Es war eine ausschweifende Party mit Zerstörung und haufenweise Müll (MC Donalds Sackerln, Zigaretten usw.)

Wo soll man so eine mutwillige Zerstörung einordnen, allein dafür fehlt den Besuchern, Radlern und vielen Radfeldern und vor allem den Schützen das Verständnis. Es wird fremdes Eigentum zerstört
und verunreinigt, was geht in den Tätern vor? Hat man keine Hemmschwelle mehr?
Es sei angemerkt, dass die Schützenkompanie für den verursachten Schaden aufkommen muss, dass Mitglieder am Sonntag das Chaos beseitigen mussten. Jugendlicher Übermut oder Vandalismus? Beide möglichen Beweggründe werfen kein gutes Licht auf das Geschehnis.

Auf Grund der massiven Beschädigungen sah sich die Schützenkompanie gezwungen die Polizeiüber den Vorfall zu informieren. Diese hat bei der Tatortbesichtigung alle relevanten Hinweise auf- und die Hinterlassenschaften mitgenommen.

Bislang fehlt von den Tätern jede Spur.
Die Polizeiinspektion Kramsach bittet unter der Telefonnummer 059133/7213 um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Zur Geschichte der Kapelle
Zum 10-jährigen Bestandsjubiläum der Kompanie wurde auf Initiative der Kommandantschaft die Kapelle “Herz-Jesu in der Au“ gebaut. Durch die Mitarbeit und die Mitfinanzierung von Fahnengemeinschaft und Grasausläutern ist das kleine Gotteshaus direkt am Inntalradweg zu einem Wahrzeichen dörflicher Zusammenarbeit geworden. Für viele Radfahrer und Spaziergänger aus Nah und Fern ist die Kapelle immer ein nettes
Ausflugsziel zum Hoangaschten und ein bisschen in Radfeld zu verweilen.
Autor: Schriftführer Robert Hintner
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