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Landesüblicher Empfang am Wiener Heldenplatz für Bundespräsident Van der Bellen
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 (c) BTSK
Das Land Tirol, Tirols Schützen und Marketenderinnen mit weiteren Vertretern der Tiroler Traditionsverbände ließen Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen, zur Angelobung in seine zweite Amtszeit, wie schon vor 6 Jahren, eine besondere Ehre zu teil werden. Den Abschluss des feierlichen Festaktes am Heldenplatz bildete der „Landesübliche Empfang“ des Landes Tirol, welcher die Verbundenheit unseres Bundespräsidenten mit seiner Heimat Tirol ausdrückt.

Tiroler „Willkommensgruß“ zur Angelobung unseres Bundespräsidenten

Der „Landesübliche Empfang“ des Bundeslandes Tirol kommt nur zu offiziellen Anlässen zur Anwendung und leitet sich aus der Tradition des kaiserlichen Österreich ab, nach der hohe Ehrengäste willkommen geheißen werden. Nach der Gründung des Bundes der Tiroler Schützenkompanien entwickelte sich aus dieser Begrüßungszeremonie der Landesübliche Empfang und somit zu einer einzigartigen Tiroler Tradition. Das Land Tirol, repräsentiert durch LH Anton Mattle, ist das einzige Bundesland Österreichs, welche solche Empfänge durchführt.

Die Tiroler Schützen sorgten dabei für einen gebührenden Festakt, unter dem Gesamtkommando von Bundesgeschäftsführer Major Kurt Mayr in Begleitung des „führenden Feldzeichens des Landes Tirol“, der Bundesstandarte des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, wurde am Wiener Heldenplatz eindrucksvoll gezeigt was es heißt einen landesüblichen Empfang als besondere Willkommenszeremonie abzuhalten. 

„Unser Herr Bundespräsident, Dr. Alexander Van der Bellen, stammt bekanntlich aus Tirol und ist seiner Heimat, dem Kaunertal, sehr verbunden. Deshalb ist es den Tiroler Schützen auch ein besonderes Anliegen, dem Staatsoberhaupt der Republik Österreich mit dem „Landesüblichen Empfang“, zu Beginn der 2. Amtsperiode, diese außergewöhnliche Wertschätzung zu erweisen.“
Landeskommandant Major Thomas Saurer

Die Ehrenformation stellte dabei die Schützenkompanie Reid-Kaltenbach aus dem Zillertal unter dem Kommando von Hauptmann Christian Jäger, musikalisch umrahmt wurde der Empfang von der Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach unter Kapellmeister Michael Ausserladscheider. Begleitet wurde die Zillertaler Ehrenformation von Landeskommandant-Stellvertreter Major Gerhard Biller, Regimentskommandant Major Herbert Empl und der Regimentsstandarte des Zillertaler Schützenregiments.
Unter dem Kommando von Viertelkommandant Major Christoph Pinzger marschierten Abordnungen der Tiroler Traditionsverbände, sowie die Abordnungen der Heimatregion unseres Bundespräsidenten, die Regimentsfahne des Oberinntaler Schützenregiments, die Bezirksstandarte des Schützenbezirks Landeck und die Kompaniefahne der „Heimatkompanie“ Kaunertal auf.

Das Zeremoniell „Landesüblicher Empfang“ kurz erklärt

Nach dem Marsch der Formation auf dem Festplatz erfolgte das Ankündigungssignal des Hornisten und die Meldung des Gesamtkommandierenden an den Höchstanwesenden, in diesem Fall an den Herrn Bundespräsidenten.

Nach Abspielen der österreichischen Bundeshymne und der Tiroler Landeshymne erfolgte das Abschreiten der angetretenen Formationen durch den Herrn Bundespräsidenten, den Landeshauptmann von Tirol und den Landeskommandant-Stellvertreter der Tiroler Schützen, der heute den Bund repräsentierte, zumal der Landeskommandant in seiner Funktion als Protokollchef des Landes Tirol im Einsatz stand.

Anschließend wurde zur Ehre des Höchstanwesenden eine Salve abgefeuert, die höchste Ehrenbezeugung, die Schützen zu vergeben haben. Die Ehrenkompanie Ried-Kaltenbach unterstrich mit einer ausgezeichnete Ehrensalve ihre perfektes Auftreten. Das Abschießen einer Ehrensalve gilt als Friedenssymbol. Denn mit dem Abfeuern einer General Decharge wird der Gewehrlauf entleert und das bedeutet: „Für dich ist keine Kugel mehr im Lauf. Ich komme zu dir und will dir als Freund begegnen!“

Das traditionelle „Begrüßungsschnapserl“, welches nach dem Abfeuern der Ehrensalve von den Marketenderinnen der Musikkapelle und der Schützenkompanie gereicht wurde, ist ein wesentlicher Bestandteil des Landesüblichen Empfangs und unterstreicht die Gastfreundschaft des Landes Tirol.

Im Anschluss daran erfolgte die „Beendigung des Landesüblichen Empfangs“ mit der Abmeldung an den Herrn Landeshauptmann. Landeshauptmann Anton Mattle gab dann den Befehl, „abmarschieren zu lassen“. 

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Autor: Haider Alexander
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