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Stammzellentypisierung der Inzinger Schützen brachte zwei „Treffer“!
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 (c) Hannes Ziegler
Vor gut einem Jahr, am 9. Dezember 2017, wurde auf Initiative der Jungschützen der Schützenkompanie Inzing in Zusammenarbeit mit dem Verein „Geben für Leben“ eine Stammzellen-Typisierungsaktion im örtlichen „Zehner-Saal“ durchgeführt. Das (vorläufige) Ergebnis ist ebenso eindrucksvoll wie erfreulich: Gleich zweimal wurde schwerkranken kleinen Patienten die Chance auf ein Weiterleben ermöglicht.
Der erste „Treffer“ betraf Ramona Gastl aus Inzing. Ramonas „genetischer Zwilling“ war ein Kleinkind aus Deutschland, das an Leukämie erkrankt war. Ramona zögerte keinen Augenblick, als im Mai 2018 der entscheidende Anruf kam, stellte sich den Voruntersuchungen und spendete schließlich im Juli im Klinikum Gauting bei München Knochenmark.

Fast zur gleichen Zeit erreichte auch Mario Hellbert aus Flaurling die Nachricht, dass er als Knochenmark-Spender für einen kleinen Buben aus Frankreich geeignet ist. Auch Mario, der sich am gleichen Tag in Inzing typisieren ließ, stellte sich sofort in den guten Dienst und unterzog sich im September dem lebensrettenden Eingriff.

Ramona und Mario sei herzlich für ihren selbstlosen Einsatz gedankt!

Weitere Informationen über die Stammzellentypisierung gibt es beim Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ unter www.gebenfuerleben.at.
 
Genau 343 Personen ließen sich im Dezember 2017 im Inzinger „Zehner-Saal“ typisieren, zwei von ihnen sind nun Lebensretter. (Foto: Hannes Ziegler)

Hannes Ziegler / st20 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Autor: Weiß Manfred
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