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Stanzertal erinnert an Weltkriegsende
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 (c) Schrott
Bericht in der Tiroler Tageszeitung / 6. November 2018
Das vom Krieg gebeutelte Tirol vor 100 Jahren gleicht in keiner Weise der wirtschaftlich starken Tourismushochburg, die wir heute kennen. Vor einem Jahrhundert war der Großteil der Tiroler arm. "Gerade deswegen ist es so wichtig, den Gefallenen und Leidenden von damals zu gedenken", betonte BM Manfred Matt bei der Gedenkfeier der Stanzertal-Gemeinden und Schützentalschaft anlässlich des Weltkriegsendes im November 1918 am Samstag in Schnann.
Matts Lob galt in erster Linie den Schützenkompanien, welche maßgeblich zur Erinnerungskultur in Tirol beitragen würden. Die Teilung Tirols Ende 1919 sehe er noch immer als großes Unrecht, welches so nicht hätte geschehen dürfen.

Albert Korber, Obmann der Schnanner Schützen, hob hervor, dass die damaligen schrecklichen Ereignisse zwischen 1914 und 1918 nie in Vergessenheit geraten dürften, auch wenn es aktuelle politische Herausforderungen nicht immer leicht machen würden.
"Gemeinschaften über die Landesgrenzen hinaus sollen gepflegt werden und wir alle im großen und kleinen Rahmen müssen zusammenhalten und gemeinsam nach vorne schauen", rief Korber auf. Beim Gottesdienst sprach Pfarrer Augustin Gebete für die Gefallenen beider Weltkriege, danach fand die Kranzniederlegung vor dem Kriegerdenkmal am Kirchplatz statt.
Schrott / Gedenken Stanzertal / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Die Schützentalschaft Stanzertal sowie die Bürgermeister trafen zur Gedenkstunde
beim Kriegerdenkmal am Kirchplatz
in Schnann ein.
Autor: Tiroler Tageszeitung
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