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Wahlvorschlag erstellt – Landeskommandant wird am 26. April 2020 gewählt!
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 (c) Saurer Thomas
Der Bundesausschuss des Bundes der Tiroler Schützenkompanien hat in seiner heutigen außerordentlichen Sitzung insgesamt 13 Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Darunter wurde auch der Wahlvorschlag für die Bundesversammlung am 26. April 2020 erstellt.
Für die Nachfolge von Major Mag. Fritz Tiefenthaler als Landeskommandant der Tiroler Schützen wurden zwei Kandidaten nominiert, die nun von insgesamt 321 Stimmberechtigten – aus den Schützenkompanien, dem Bundesausschuss und den Ehrenoffizieren – gewählt werden: Landeskommmandant-Stellvertreter Major Christian Meischl und Bundespressereferent und Adjutant des Landeskommandanten Major Thomas Saurer.
 
Nach einer ausführlichen Vorstellung der beiden Aspiranten zum Landeskommandanten im Bund der Tiroler Schützenkompanien, Major Thomas Saurer und Major Christian Meischl, berieten die anwesenden 63 stimmberechtigten Mitglieder des Bundeausschusses über den von der Bundesleitung eingebrachten Antrag: „Beide Kandidaten für die Funktion des Landeskommandanten werden in den Wahlvorschlag des Bundesausschusses aufgenommen.“
 
Nach eingehenden Beratungen wurde dieser Antrag mit großer Mehrheit angenommen. Somit wird der künftige Landeskommandant von den 235 Hauptleuten der BTSK-Mitgliedskompanien im Bundesland Tirol, den insgesamt 75 stimmberechtigten Mitgliedern des Bundesausschusses und den 11 Ehren-Majoren des Bundes gewählt. Die Wahl findet am 26. April 2020 in der Dogana des Congress Innsbruck – im Rahmen der 70-Jahr-Feier des Bundes der Tiroler Schützenkompanien – statt. Die Festlegung dieses statutenkonformen Wahlprocederes wird als „basisdemokratische Stärkung des neuen Landeskommandanten“ erachtet. Als Landeskommandant-Stellvertreter stehen jeweils gegenseitig die beiden Landeskommandanten-Kandidaten bereit, jedoch wird auch diese Funktion im Rahmen der Bundesversammlung gewählt. Für die weiteren Funktionen der Bundesleitung gibt es aus dem Bundesausschuss nur jeweils einen Wahlvorschlag.
Saurer Thomas / lkdt.-kandidaten_2019 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Major Christian Meischl (links) und Major Thomas Saurer (rechts)
 
Saurer Thomas / img_6607 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 
Gedanken des Landeskuraten Martin Ferner zum außerordentlichen Bundesausschuss:
 

Der Bergkristall


Der Bergkristall, er ist ein reiner, klarer, weißer Stein, ein weißer Quarz.
Er besitzt eine relativ große Härte, ist somit stabil, fest, sicher. Er ist verlässlich, beständig, qualitätsvoll. Da er in unseren Bergen zu finden ist, lädt er uns ein, auch unsere Eigenschaften zu bedenken:

Stabil, fest, sicher - das dürfen wir sein, ausstrahlen, sichtbar machen, im alltäglichen Leben, in unseren Arbeitsbereichen und besonders in unserer Gemeinschaft. In instabilen Zeiten sind solche Haltungen mehr denn je gefragt.
Verlässlich, beständig, qualitätsvoll - diese Haltungen sind bedeutsam, innerhalb unserer Gemeinschaft, in der ganzen Gesellschaft. Dies sind lebenswichtige Haltungen.


Schlägt man mit einem harten Gegenstand auf den Bergkristall, dann bricht er scharfkantig.
Er bleibt ein Element mit Ecken und Kanten. Er hat Kontur, klare, scharfe Konturen, nicht verwischte.

Auch unsere Leitlinien weisen klare Konturen auf.
Sie wurden von euch erarbeitet. Ohne Mühen zu scheuen, mit großem Engagement, mit Überzeugung. Es werden darin auch Ecken und Kanten sichtbar, auch Abgrenzungen zum Zeitgeist.
Sie sind auch Linien die uns leiten, zu einem guten Miteinander, zu einem positiven, aufbauenden Wirken in der Gesellschaft. Sie zeiten auch klare Abgrenzungen auf. Das unsrige ist nicht die religiöse Gleichgültigkeit, die Lauheit oder die Engherzigkeit.

Deshalb darf ich einladen, die Leitlinien immer wieder zu lesen. Von ihnen inspiriert verleihen wir unserer Gemeinschaft Form, geben ihr Gestalt.

Der weiße Stein - er ist auch ein Bild in der Heiligen Schrift

"Wer überwindet,... ich (Jesus Christus) werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt." (Joh 2,17)

Ein weißer Stein aus der Hand Jesu. Darauf steht ein Name, ein neuer Name. Da dieser von Jesus gegeben wird, ist er lichterfüllt, lichtdurchlässig, strahlend.

"Wer überwindet"
Nicht die anderen sind gemeint. Sich überwinden, sich in Dienst stellen, einer guten Sache dienen, Gott und Menschen lieben. In einer solchen Lebenshaltung empfangen wir Freude und Segen. Freude ist Licht und Leben. Ein solches Leben strahlt etwas aus.


"Ein neuer Name", damit ein neues Handeln.
Immer wieder kommt es auf diese Wende an. Immer wieder gilt es positive, aufbauende, weiterführende Wege zu gehen. Das macht uns neu. Das schenkt uns inneren Frieden, vor allem Freude.

Der weiße Stein ist in der Heiligen Schrift auch ein Zeichen der Anerkennung. Dienen, sich einsetzen für andere und zwar mit Engagement und Leidenschaft, das findet Anerkennung - auch bei unserem Herrn und Gott.


 
Autor: Martina Mair
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