Das Landlibell Kaiser Maximillian I, vom 23.06.1511 war die allgemeine Verfassungs - Maäßige Grundlage für die eigenständige Landesverteidigung und ein wesentlicher Bestandteil des wehrhaften Tiroler Schützentums.
Die alte Sillianer Schützenfahne, welche sich heute im Museum Schloss Bruck befindet, stammend aus der Zeit Erzherzogin Claudia (1632 - 1648), und die Kämpfe von 1797, 1809, 1848, 1859, 1866 am Kreuzberg und im Venetianischen überstand, gilt heute als eine der altehrwürdigsten in Tirol.Sie spricht für eine alte und traditionsreiche Schützengeschichte im Pustertal. (Sillian) 1809 hatte die Schützenkompanie Sillian mit 10Zügen von je 20 Mann bei den Kämpfen an der Lienzer Klause, um die Chrisanter Schanze sowie in Pfarrwefen (Salzburg) teilgenommen. Im 1. Weltkrieg kämpften die Sillianer Standschützen für ihre Heimat an der Dolomitenfront und an den Frontabschnitten Karnischer - Kamm und Sextener Dolomiten.
Eine besondere Leistung war die Erstürmung der Punta Forame und der Schimpfke Kappe. Über Auftrag der XX. Österreichischen Armeekops der k. u . k. Armee wurde die Forame-Aktion der tapferen Sillianer Standschützen von der Bildhauerin Lora von Zambelli in einer Marmorgruppe verewigt, wobei dieses Denkmal nach rund 80 Jahren Umwegen im Jahre 1997 auf dem Sillianer Marktplatz einen würdigen Platz erhielt.
Durch die unglückselige Grenzziehung wurder auch der Einzugsbereich der Schützenkompanie betroffen.
Beim Aufbau der SK Sillian nach dem 2 Weltkrieg hat sich der besonders Hauptmann Georg Schneider verdient gemacht. Ältere Kameraden berichten, dass die heutige
Schützentracht wieder im Jahre 1938 durch hptm. Georg Schneider eingeführt wurde. Nach 1945 wurde die Kompanie auch einheitlich mit Steyr M95 - Gewehren ausgerüstet, wekche auch heute noch in Verwendung stehen.
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- 9919 Heinfels
