Wir respektieren selbstverständlich, dass es in einer pluralistischen Demokratie unterschiedliche Meinungen zum Tiroler Schützenwesen gibt. Gerade deshalb haben wir die Frage der ‚Gewehrschützinnen’ offen diskutiert und basisdemokratisch entschieden. Dieses Votum ist eindeutig ausgefallen und damit ist der demokratische Auftrag klar. Jede Stimme verdient Respekt – auch jene, die eine andere Position vertreten hat.
„Was wir jedoch mit aller Klarheit zurückweisen, ist der Versuch, unsere gewachsenen Traditionen parteipolitisch zu instrumentalisieren oder das Schützenwesen als Druckmittel in tagespolitischen Auseinandersetzungen zu missbrauchen! Der Bund der Tiroler Schützenkompanien ist ein überparteilicher Traditions- und Werteverband. Politische Parteien haben sich aus Verbandsangelegenheiten herauszuhalten.“ – Landeskommandant Major Thomas Saurer
„Wer nun ankündigt, Schützen von landesüblichen Empfängen ‘abkommandieren’ zu wollen bzw. unsere Beteiligung an offiziellen Anlässen von parteipolitischen Forderungen abhängig zu machen, überschreitet eine Grenze. Das ist keine sachliche Debatte, sondern Einmischung und Symbolpolitik auf den Rücken von ehrenamtlichen Frauen und Männern in unserer Gemeinschaft!“ – Bundesgeschäftsführer Major Kurt Mayr
