Tirol Lexikon

Bataillon Wintersteller
Rupert Wintersteller Schützenbataillon

Beim großen Trachten-, Schützen- und Musikfest am 10. August 1952, anlässlich des 120. Todesgedenktages von Rupert Wintersteller in Kirchdorf, fand im Beisein von Landeskommandant Hofrat Dr. Josef Schumacher mit den Vertretern der Kompanie Kirchdorf, Hans Embacher, Hermann Sevignani, Christian Bachmann und aus Hopfgarten, Josef Schroll, Dr. Franz Pfeiler sowie Jakob Fuchs, eine Vorbesprechung zur Gründung des Schützenbezirks "Leukental-Brixental" statt.

Am 14. September 1952 wurde die Gründungsversammlung beim Kramerwirt in Oberndorf abgehalten. Nachdem der Anfang gemacht war, ging man an die organisatorische Arbeit, um weitere Schützenkompanien im Bezirk zu gründen.

Die Trachtenbeschaffung war nicht immer leicht, besonders aber die Gewehrbeschaffung war schwierig. Es wurde vom Vorderlader bis zum alten Militärgewehr alles verwendet.

Aktionen des Schützenbundes ermöglichten zuerst Schweizer Milizgewehre und später die M95 und auch die K98 zu erwerben. Im Rahmen einer Beschaffungskasse wurde dem Schützenbezirk viele Vorteile geboten. Eine Besonderheit war der Wunsch nach einer einheitlichen "Wintersteller Tracht".

Im Jahre 1956 wurde der Name des Bezirks "Leukental - Brixental" in "Schützenbataillon Rupert Wintersteller" mit Sitz in Kirchdorf, umbenannt.
Heute gehören 16 Kompanien zum Bataillon.  

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